Motorrad: Vorsicht vor trügerischem Sicherheitsgefühl!


Bei den ersten Motorradausfahrten nach dem Winter liegt meist noch viel Schotter auf der Fahrbahn und man fühlt sich als Motorradfahrer nach der Winterpause nicht wirklich sicher. Bis Ostern fahren viele Biker daher sprichwörtlich wie „auf rohen Eiern“, was sich auch dieses Jahr in der bisher noch relativ geringen Zahl schwerer Motorradunfälle widerspiegelt.

Erst wenn sich das Gefühl der Routine und für die gute Beherrschung der Maschine wieder einstellt und wenn man mit gut geräumten, griffigen Straßen rechnen kann, steigt die Lust am Fahren und häufig auch die Risikobereitschaft. Ab Ostern sind Schönwetter-Wochenenden für Motorradfahrer erfahrungsgemäß besonders gefährlich.

Der wichtigste Ansatzpunkt zur Unfallvermeidung ist die Motivation zu einem partnerschaftlichen Fahrstil mit großer Sicherheitsreserve. „Es muss gelingen einer Philosophie des Motorradfahrens zum Durchbruch zu verhelfen, die nichts mit Leistungsexzessen, hoher Geschwindigkeit und Wettkampfdenken zu tun hat. Die meisten Motorradfahrer schätzen ohnehin ganz andere Qualitäten des Motorradfahrens und genießen das unmittelbare Fahrgefühl ohne „Blechkäfig“, das intensive Erleben von Natur und Landschaft, die Kameradschaft der Biker untereinander, die Wendigkeit im Stadtverkehr und nicht zuletzt die leichte und Platz sparende Parkmöglichkeit", meint der Koordinator der Sicherheitsinitiative „Bikers Project“ Michael Praschl.
Weiters sollte man zwecks Sicherheit beim Motorradfahren immer ein Navigationsgerät mit an Board haben. Das bringt mehr Sicherheit bei nicht Ortskundigen Motorradfahrern. Auch sollte nie eine Verbandstasche in der Ausrüstung eines Bikers fehlen.

Auch sollten Ihnen Tipps für die Kurventechnik zur Sicherheit beitragen.