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Den Spurttest gewinnt die Yamaha YZF-R7 mit 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Steigerungsfähig ? Kaum. Warum nicht ? Wegen der Physik:
Angenommen es gelingt der Balanceakt zwischen Wheelie und Blamage während des ganzen Anfahrvorganges das Vorderrad in der Nähe der Straße zu halten um gegebenenfalls notwendige Kurskorrekturen zu ermöglichen, so steht uns die gesamte Fahrzeugmasse am Hinterrad zur Verfügung um Power in Speed zu wandeln.
Die Kraft, welche Bike inclusive Fahrer auf die Straße drückt ist das Produkt aus Masse und Erdbeschleunigung, die bekanntermaßen auf unserem Planeten mit 9,81 m/s2 angegeben wird. Ergo kann auch, insofern es keine "Verzahnungen" zwischen Reifen und Straße gibt, auch nur eine solche Beschleunigungskraft in der Horizontalen erzeugt werden. Die Diskussion um sagenhafte superhaftende Reifenmischungen die dieses physikalische Prinzip außer Kraft setzt wird seit Jahrzehnten geführt, und hat vielen Reifenhändlern bereits einen finanziell gesicherten Lebensabend beschert.
Rechnen wir nach: Formeln
Nun sind wir auch in der Lage zu bestimmen, welche maximalen Geschwindigkeiten bei maximaler Ausnutzung der Reibung in welcher Zeit erreichbar sind (rot).
Blau dargestellt ist die Beschleunigungskurve der YZF-R7 angenähert aus den Messwerten bei 100 km/h, 140 km/h und 200 km/h.

Diagramm

Im Folgenden sind zwei weitere Fragen zu erörtern: Erstens wie gelingt es die im Zylinder erzeugte Vortriebskraft effektiv um viele Ecken herum an den Hinterreifen zu transportieren, und zweitens - welche Möglichkeiten hat der Fahrer mittels Gas, Kupplung und Gangschaltung diesen Vorgang sinnvoll zu beeinflussen ?

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